Zum Inhalt
MeiLuft

Unternehmen

MeiLuft steht für „Meine Luft“: die Luft, die jeder von uns ein- und ausatmet. Wir machen sichtbar, was darin bisher kaum messbar war.

Hintergrund: Illustration, KI-generiert

Wie es anfing

Zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 beschäftigten sich Prof. Dr. Ralph Wystup und sein Bruder Frederik Wystup mit dem Schutz vor kleinsten Teilchen wie Krankheitserregern. Mit vielen Firmen aus Hohenlohe entstand die Initiative „Hauben4Hohenlohe“ und der Prototyp einer einfachen, kostengünstigen Schutzhaube.

Parallel dazu wuchs in einem eigenen Projekt der beiden Brüder eine Idee: Krankheitserreger direkt sehen, statt sie über aufwendige Tests nachzuweisen. Mit Rainer Anglett kam ein erfahrener Gründer als dritter Partner hinzu. 2021 wurde MeiLuft gegründet.

Aus der Idee ist eine Plattform für Nanopartikel geworden: ein kompaktes Rasterelektronenmikroskop, bei dem die Probe nicht ins Vakuum muss, mit eigener Elektronik und Software bis zum Strahl und einer KI, die Bilder auswertet und das Gerät steuert. Eine Hardware, viele Anwendungen – von der Industrie über die Umwelt bis langfristig zur Medizin.

Die Gründer

Prof. Dr. Ralph Wystup

Sensorentwicklung

Promovierter Diplomingenieur und M.Sc. Elektrotechnik, Studiengangsleiter Elektrotechnik an der IU International University. Mit rund 80 angemeldeten Patenten bringt er tiefe Erfahrung in Elektrotechnik und Physik mit und verantwortet die Elektronenoptik und die Gerätephysik.

Rainer Anglett

Finanzen

Mathematiker und Informatiker, seit vielen Jahren mit eigenen Firmen in IT und Unternehmensberatung erfolgreich. Aus mehreren Gründungen kennt er die Klippen, die ein Startup umschiffen muss. Im Vorstand der Java User Group Stuttgart e. V.

Frederik Wystup

Software und KI

Technischer Informatiker, gründete direkt nach dem Studium die Softwarefirma Xares und führte sie in Richtung Internet der Dinge und Künstliche Intelligenz. Bei MeiLuft verantwortet er Software, Gerätesteuerung und KI.

Labor in Künzelsau

Seit 2022 forschen wir in eigenem Labor mit Werkstatt und Büro in Künzelsau. Dort stehen Rasterelektronenmikroskope, Hochvakuum-Teststände mit Turbomolekularpumpen und die Messtechnik, mit der wir Simulation und Experiment abgleichen. Unser Versuchsmikroskop rastert mit eigener Elektronik und Software.

Meilensteine

  1. 2021 Erste Forschung zum elektronenoptischen Sensor und erste Patente. Ein Transmissionselektronenmikroskop der Universität Gießen geht für weitere Forschung in Betrieb. Gewinner von Hohenlohe4Talents mit SWR-Bericht im Finale. Gründung im September.
  2. 2022 Bezug von Labor, Werkstatt und Büro in Künzelsau. Rasterelektronenmikroskope und Hochvakuum-Teststände gehen in Betrieb. Neuer Teststand mit Turbomolekularpumpen; ein TEM und ein Rasterkraftmikroskop der Universität Stuttgart kommen ins Labor. Erster Auftritt auf der Medica.
  3. 2023 Teststand für den verkleinerten Elektronenstrahl. Vorstellung des ersten Modells von SNIPS auf der Medica in Düsseldorf, mit Besuch von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Staatssekretär Dr. Patrick Rapp.
  4. 2024 Positiver Bescheid der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) für ein erstes Teilprojekt.
  5. 2026 Versuchsmikroskop mit eigener Elektronik und Software: erste Bilder und automatische Teilchenerkennung.

Unterstützung

Wir danken unseren Partnern aus Industrie und Wissenschaft, unter anderem Baden-Württemberg International (BW_i), Start-up BW, aformatik für die Unterstützung bei der KI-Software und OKW Gehäusesysteme.